Haithabu Wikinger Grab 318

© dpaAus der ehemaligen Wikinger Siedlung Haithabu bei Schleswig gibt es interessante Neuigkeiten. Nach dem Zwangsstopp bei den Ausgrabungen zu Beginn des 2. Weltkrieges und jahrzehntelanger Pause graben und forschen Archäologen dort wieder weiter.

Ein spektakulärer Schmuckfund im „Grab 318“ in Haithabu lässt vermuten, dass dort eine sehr wohlhabende Wikinger Frau bestattet wurde. Aus der Art der Bestattung in ost-westlicher Richtung schließt man, dass diese Wikinger Frau bereits christianisiert war.

Heidnische Grabstätten sind von Norden nach Süden ausgerichtet. Der Schmuckfund besteht aus vier verzierten Goldperlen sowie zwei goldenen Anhängern mit einem Amethyst sowie einem Bergkristall.

Es liegt die Vermutung nahe, dass das Gold aus Münzgold stammt und die Fundstücke vor Ort angefertigt wurden. Der Bergkristall dürfte durch rege Handelsbeziehungen aus den Alpen in die Wikinger Siedlung gekommen sein. Vermutlich waren die Perlen und Anhänger zu einem Collier auf einem Leder- oder Textilband verarbeitet, von dem nichts erhalten ist.

Der Materialwert ist nicht sehr groß, aber kulturhistorisch sind diese Funde äußerst wertvoll. Gold hatte zur Zeit der Wikinger ungefähr den zehnfachen Wert von Silber. Es war äußerst selten. Daher vermutet man, dass die in dem Grab bestattete Frau eine reiche, einflussreiche Wikingerin aus dieser Zeit war, die im 10. Jahrhundert gelebt hat.

Nach dem interessanten Schmuckfund wird von den Archäologen alles akribisch gesichtet. Schicht für Schicht wird abgegraben und durch ganz feine Siebe gesiebt. Es gibt viele kleine Fundstücke, aus denen die Forscher erhoffen, Rückschlüsse auf die Lebensgeschichte der Frau ziehen zu können. Neben anderen Funden hoffen die Wissenschaftler auch auf Skelettreste, um DNA und Isotopen-Analysen von den Menschen der damaligen Zeit vornehmen zu können. Diese Ausgrabungen gehören zu den Wichtigsten aus der Wikingerzeit. Um 1066 wurde die Wikinger-Stadt von Slawen zerstört.

Haithabu Wikinger Grab 318 4.50/5 4

Yggdrasil

Yggdrasil die Weltenesche oder der WeltenbaumDie Wikinger glaubten, wie auch viele andere Kulturen, dass die Bäume ein Zeichen von Fruchtbarkeit und auch Leben und zudem eine Zwischenstellung zwischen dem Himmel und der Erde sind.

In der Bibel gibt es den Baum der Erkenntnis, in der nordisch-germanischen Mythologie hingegen den Baum Yggdrasil, die Weltenesche.

Der Weltenbaum Yggdrasil

Viele Völker, so auch die Wikinger, hatten eine Vorstellung von einem Weltenbaum. Er verkörperte die jeweiligen Welten und verband die unterschiedlichsten Ebenen.

Dabei gliederten sich die Weltenvorstellungen in Himmel oder auch in eine Götterwelt, in eine Erden- und Unterwelt. Yggdrasil, der Weltenbaum bzw. die Weltenesche, fungierte einerseits als Weltenbaum, andererseits war der Baum auch eine Himmelsstütze, da die Zweige – so der germanische Glaube – das Himmelsgewölbe stützten. Doch Yggdrasil war auch eine Weltachse, die Himmel, Mittel- und auch Unterwelt miteinander verband.

Odins Selbstopfer

Yggdrasil entsprach auch dem Bild von Werden und Vergehen, dem natürlichen Kreislauf, der aus Leben und Tod bestand. Folgt man einer germanischen Sage, so hatte sich Odin am Baum Yggdrasil aufgehängt, da er sich mehr Wissen erhoffte, das unter den Wurzeln verborgen war. Die Zweige des Baums, die sich über drei Seiten erstreckten, standen für unterschiedliche Quellen. Unter den Wurzeln gab es eine Welt, die Midgard, Niflheim und Utgard verbanden. Der immergrüne Baum, der Leben und Fruchtbarkeit symbolisierte, sollte zu Ragnarök aber endgültig verwelken – der Tod des Baums war also das erste Zeichen von Ragnarök, dem Untergang der Welt.

T-Shirt Männer und Frauen Odin Yggdrasil Weltenesche WeltenbaumDie Tiere

Doch Yggdrasil beherbergte nicht nur verschiedene Welten – auch Tiere lebten unter dem Baum. So gab es die Eichhörnchen Ratatöskr, den Drachen Nidhöggr, einen Adler, und die vier Hirsche Dain, Dunneir, Durathror und Dwalin, die immer die Knospen des Baumes gefressen haben.

Ratatöskr, die Eichhörnchen, lebte zwischen den Wurzeln und kletterten auf und ab. Die Eichhörnchen standen für den immerwährenden Zwist und symbolisierten auch die Feindseligkeiten, die tagtäglich auf der Welt zu sehen waren. Der Adler, der an der Spitze der Weltenesche thronte, beobachtete das Weltgeschehen.

Zwischen seinen Augen befand sich der Habicht, der für das Wetter verantwortlich war. Der Drache Nidhöggr, der – so die Erzählungen – an eine Schlange erinnerte, nagte von unten an den Baumwurzeln. So konnte er dauerhafte Schäden verursachen. Der Drache war somit das Gegenstück des Adlers.

Die drei Quellen

Immer wieder war von drei Quellen gesprochen worden, die sich unter der Weltenesche befanden und somit unter den Wurzeln entspringen konnten. So gab es den Urdsbrunnen, Hvergelmir und den Mimirsbrunnen. Alle drei Quellen standen in direkter Verbindung zur Weltenesche und waren mit dem Schicksal des Baums verknüpft. Der Urdsbrunnen, der auch als Schicksalsbrunnen bezeichnet wurde, war eine Quelle der Götter, die vor Ort ihre Beratungen abhielten.

In der Nähe gab es den Saal, in dem sich die drei Nornen Skuld, Urd und Verdandi befanden. Sie waren es, die die Geschicke der Götter und der Menschen in den Händen hielten. Der Mimirsbrunnen, auch als Mimirs Brunnen bekannt, war der Brunnen der Weisheit.

Der Hüter war Mimir, der mit seinem Horn aus dem Brunnen trank. Mimir war ein Weiser und wurde immer wieder von Odin befragt, sofern die ersten Anzeichen für Ragnarök wahrgenommen wurden. Hvergelmir, auch als brausender Kessel bekannt, war die dritte Quelle unter der Weltenesche. Folgt man der germanischen Vorstellung, so lebte in dieser Quelle der Drache Nidhöggr, der von dieser Stelle aus an den Wurzeln der Weltenesche nagte.

Yggdrasil 4.40/5 5

Die Asen

Bei den Asen handelt es nach dem Glauben der Wikinger sich um ein junges nordisches Göttergeschlecht, welches im sogenannten Asgard lebt. Die Asen sind kriegerisch, und sie werden im allgemeinen als stark und mächtig angesehen. Unsterblichkeit erhalten sie nur durch die Äpfel der Göttin Idun.

Wikinger Göttergeschlecht die Asen


Balder

In der nordischen Mythologie ist Balder der Gott des Lichts und Sohn Odins. Höder und Hermod sind seine beiden Brüder. Balder gilt als sanftmütig. Er zieht in Ragnarök ein, nachdem er von Loki getötet wurde.

Börr

Ein weiterer Ase is Börr. Er ist ein Sohn Buris, welcher als Urvater aller germanischen Götter angesehen wird. Ebenso wie sein Vater existierte er als einer der Urgötter bereits vor der Welterschaffung.

Bragi

Bragi ist der Gott der Dicht- und Redekunst. Er lebt in Walhall und empfängt dort die heldenhaften verstorbenen Wikinger. Er ist einer der Söhne Odins und mit der Göttin Idun verheiratet.

Buri

Buri ist der Urvater aller germansichen Götter. Der Sage nach wurde er von Audhumla, der Urkuh, innerhalb dreier Tage aus dem Eis befreit.

Dag

Dag bezeichnet den Gott des Tages. Er ist der Sohn von Delling und Nótt, der Götting der Nacht und Sohn des Delling. Am Tage soll sein vergoldeter Wagen mit dem Pferd Skinfaxi am Horizont zu sehen sein.

Forseti

Forseti stellt den germanischen Gott der Gerechtigkeit dar. Er agiert als Streitschlichter in der Halle Glitnir und sitzt der Thing-Versammlung vor.

Heimdall

Heimdall gilt als Götterwächter und wacht über die Regenbogenbrücke Bifröst. Diese stellt eine Verbindung zwischen Asgard und Midgard dar. Er wohnt in der Himmelsburg Himinbjörg.

Hermod

Hermod ist einer der Söhne Odins. Er gilt als Bote der Götter und reitet auf Sleipnir in die Unterwelt. Dort bittet er die Totengöttin Hel um die Freilassung seines verstorbenen Bruders Balder.

Höder

Höder, ebenfalls einer der Söhne Odins, ist blind. Sein Zwillingsbruder Balder verschuldet unbeabsichtigt seinen Tod, als er einen Mistelzweig wirft, welcher als einziges Mittel dazu in der Lage ist, seinen Bruder zu töten. Höder und Balder repräsentieren die helle und die dunkle Seite.

Hönir

Hönir ist einer der Brüder Odins. Er verlieh Ask und Embla, dem ersten Menschenpaar, ihren Verstand. Ihm fällt es schwer, Entscheidungen zu treffen und ist für seine langen Beine bekannt. Er lebt bei den Wanen, nachdem er als Geisel ausgetauscht wurde.

Kvasir

Der Gott Kvasir ist weise. Um einen Konflikt zu beenden, spuckten einst Wanen und Asen in einen Krug. Der Speichel formte den allwissenden Kvasir, dem von da an jeder zuhörte.

Lodur

Lodur bezeichnet den Gott der Schöpfung und des Feuers. Er ist der Sohn von Börr und der Bruder Odins. Er erschuf zusammen mit seinen Brüdern das erste Menschenpaar. Lodur ist dem Gott Ve gleich und schenkte den Menschen Augen und Ohren.

Loki

Loki ist für seine Listigkeit bekannt und stammt von zwei Riesen ab, wird aber zu den Asen gezählt. Er ist verantwortlich für die Zeugung von Feinden der Asen, zu denen der Fenriswolf, die Todesgöttin Hel sowie die Midgardschlange gehören. Mithilfe einer Intrige ist Loki für den Tod Balders verantwortlich und bewirkt somit den den Untergang der Asen.

Magni

Magni ist einer der Söhne Thors. Sein Bruder ist Modi. Als Dreijähriger befreit er seinen Vater, welcher verwundet unter einem toten Riesen liegt. Beide Brüdern haben die Bestimmung nach Ragnarök zu reisen und bei Anbruch der neuen Weltordnung den mächtigen Hammer Mjöllnir als Erbe ihres Vaters Thor entgegenzunehmen.

Odr

Odr ist der Gatte Freyas, die von ihm verlassen wird. Ihre Tränen werden zu Gold, sobald sie Stein berühren. Sie bricht auf, um ihren Gatten zu suchen.

Odin

Odin ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie. Gemeinsam mit seinen Brüdern tötete er den Eisriesen Ymir. Er erschuf die Welt und die ersten Menschen. Seine Weisheit verdankt Odin seinen beiden Raben Hugin und Munin, die ihm von allem berichten.

Rig

Der Gott Heimdall nannte sich Rig, nachdem die drei Stände der Sklaven, freien Bauern und dem Amdel geschaffen wurden. Rig heißt übersetzt König.

Skjöld

Skjöld ist einer der Söhne Odins und mit der Asenjungfrau Gefion verheiratet, der Beschützerin aller Jungfrauen. Skjöld ist der Stammvater der Dänen.

Thor

Thor ist der nordische Gott des Donners und Herrscher über Wind und Wetter. Er ist der Stärkste der Asen. Sein Vater ist Odin. Thor trägt sets seinen mächtigen Hammer Mjöllnir bei sich. Er beschützt die Asen vor den Eisriesen. Thor steht nach Odin an zweiter Stelle und wird geachtet und gefürchtet.

Tyr

Ein weiterer Sohn Odins ist Tyr. Er gilt als kräftig und mutig. Der Fenriswolf, welcher von ihm angekettet wurde, biss ihm die Hand ab. Sein Symbol ist das Schwert. Gemeinsam mit dem Gott Forseti ist er für die Versammlungen der Thing zuständig, welche er beschützt.

Uller

Uller bezeichnet den Gott des Winters, des Zeikampfes, der Jagd, des Ackers und der Weide. Er lebt in der von ihm erbauten Halle Ydalir in Asgard. Uller ist bereits sehr alt und hat magische Kräfte.

Vali

Vali ist ein weiterer Sohn Odins und der Riesin Rind, welcher nach der Ermordung seines Bruders Balder geboren wurde. Ihm wurde im Alter von nur einem Tage auferlegt, Rache am blinden Höder zu nehmen, welcher für den Tod Balders verantwortlich gemacht wurde.

Vé ist ein Bruder Odins. Gemeinsam erlegten sie den Eisriesen Ymir und erschufen aus dessen Leichnam die Welt, mit der Ginnungagap, die gähnende Leere, gefüllt werden sollte.

Vidar

Vidar ist ebenfalls ein Sohn Odins und sehr still und einsam. Er lebt im ruhigen Landvidi. Bekannt ist er als der schweigsame Ase.


Die Asen 4.33/5 6

Ragnarök

Wikinger Ragnarök Schicksal der Götter
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Das Wort „Ragnarök“ kann aus der altnordischen Sprache abgeleitet werden und bedeutet „Schicksal der Götter“.

Während die monotheistischen Weltbilder von einer Unfehlbarkeit ihrer Götter ausgegangen sind, so war die Vorstellung der Wikinger anders – sie gingen einerseits von einem befristeten Dasein der Götter aus, andererseits waren sie auch der Meinung, auch Götter können Fehler begehen.

Ragnarök steht, so der germanische Götterglaube der Wikinger, für die Zerstörung, den Untergang und das Ende der Welt. Jedoch handelt es sich nicht um die Endgültigkeit, sondern um einen Neuanfang, da in weiterer Folge eine gereinigte Welt entsteht.

Die eschatologischen Ereignisse

Der Untergang der Götter wird durch vier eschatologische Ereignisse eingeleitet. Es sind nicht nur die Kämpfe der Götter und Ungeheuer, die den Untergang der Welt bedeuten – auch die Elemente sorgen für das vorzeitige Ende der Welt. So kommt es zum Fimbulwinter, zum Weltenbrand, zum Versinken der Erde und auch zur Verdunkelung der Sonne – am Ende folgt die letzte Schlacht und somit der Untergang.

Fimbulwinter

Zu Beginn kommt der Fimbulwinter. Es handelt sich um eine karge Eiszeit mit drei eisig kalten Wintern, die viel Schnee, Frost und zahlreiche Stürme bringen.

Weltenbrand

Es folgt der Weltenbrand, der vom Riesen Surt ausgelöst wird. Er besitzt die Gewalt über das Feuer und löscht mit seinem Schwert das Leben aus.

Das Versinken der Erde

Die Welt geht in den Wellen des Ozeans unter. Die Midgardschlange, die an Land gekommen ist, sorgt für eine Überflutung des Landes.

Verdunkelung der Sonne

Das letzte Ereignis wird von den Göttern eingeleitet. Die Erde bebt, die Felsen stürzen ein und die Bäume werden entwurzelt – der Fenriswolf verschlingt die Sonne, sodass ewige Finsternis entsteht.

Die Schlacht beginnt

Die Fluten des Ozeans, die die Erde überschwemmt haben, bringt auch Naglfar, das Totenschiff, hervor. Das Meeresgefährt bringt die Feinde der Götter, die Riesen, mit sich. Die Gestalten überqueren die Regenbogenbrücke Bifröst, die als Verbindung zwischen Asgard und Midgard besteht und einen Übergang zwischen Himmel und Erde – also zwischen den Göttern und den Menschen – ermöglicht.

Mit den Gestalten Hels, die aus der Unterwelt kommen, versammeln sich die Eis- und Frostriesen, die Midgardschlange und der Fenriswolf, die Feuerriesen und der Verräter Loki. Heimdall, der die Regenbogenbrücke bewacht, die in weiterer Folge zum Einsturz gebracht wird, lässt den Warnruf los und verkündet somit den Göttern Asgards, dass eine herannahende Gefahr droht. Es kommt zum endgültigen Kampf.

Midgard Asgard die Schlacht beginnt Wikinger
© Del-Ink / Fotografie

Vorbereitungen

Die Götter, die durch Heimdalls Horn gewarnt wurden, versammeln sich und entwerfen einen Plan, wie sie den Krieg gegen die Feinde führen sollen. Odin, der Göttervater, reitet in weiterer Folge zum Brunnen des Mimir.

Der Brunnen, eine Weisheitsquelle, die sich unter der Weltenesche Yggdrasil befindet, soll ihm einen Rat geben.

Die Wanen und Asen versammeln sich mit den Einherjern, die im Krieg gefallen sind und nun in Walhall ihre Ruhe gefunden haben. So wappnen sich Einherjer und die Götter für die letzte Schlacht.

Der letzte Kampf

Wigrid ist der letzte Schauplatz des Krieges, der zwischen den Mächten der Unterwelt und den Göttern ausgetragen wird. Freyr fällt im Kampf gegen Surt, dem Feuerriesen; kurze Zeit später setzt der Feuerriese die Erde in Brand. Der Höllenhund Garm und Tyr töten einander im Zweikampf; auch Heimdall und Loki sterben im gemeinsamen Kampf.

Thor, der mächtige Donnergott, trifft auf die Midgardschlange. Auch wenn er das Ungeheuer töten kann, so stirbt er durch das Gift der Schlange. Auch Odin stirbt im Kampf – er wird durch die Zähne des Fenriswolfes getötet. Vidar, sein Sohn, rächt Odin und tötet den Fenriswolf.

Der Neuanfang

Doch nicht alle Götter sterben in der letzten Schlacht. Magni und Modi, die Söhne Thors, überleben – auch Vidar und Vali, die Kinder Odins, finden sich in Asgard ein. Hödur und Balder kehren ebenfalls aus Hehl zurück. Die gereinigte Welt entsteht.

Ragnarök 4.40/5 5

Auf den Spuren der Wikinger Gewinnspiel

Gewinnspiel Marten Petersen Schweden Leif ein WikingerabenteuerUnd wieder einmal schafft es Marten Petersen uns zu überraschen!

Nachdem das erste Gewinnspiel und das Buch für große Resonanz gesorgt hat startet nun das zweite Gewinnspiel und dieser Gewinn ist für jeden Wikinger begeisterten ein wahrer Schatz.

Was es zu gewinnen gibt? Mit etwas Glück kannst Du eine Woche in Schweden gewinnen was du in dem Ferienhaus von Marten Petersen verbringst und passend dazu das handsignierte Buch von Marten Petersen „Leif ein Wikingerabenteuer“.

Folge den Spuren von Leif im småländischen Hochland in Schweden, dort wo Leif vor 1000 Jahren zuhause war und erfahre mehr über die Welt der Wikinger direkt vor Ort.

Erkunde den Lauf des Flusses Emån der in dem Buch von Marten Petersen der Ausgangspunkt von Leifs Reise nach Haithabu ist und besuche die historische Kirche, an dessen Stelle Leif Odin und Thor um Hilfe gebeten hat.

Du möchtest mehr erfahren über den Schriftsteller / Autor Marten Petersen und die historischen Orte? Dann besuche die Webseite von Marten Petersen und tauche ein in die Welt der Wikinger. Es gibt viel zu entdecken!

Wie und wo kannst Du an dem Gewinnspiel teilnehmen? Teile dazu einfach diesen Beitrag auf Facebook und mit ein wenig Glück gewinnst Du diesen besonderen Wikinger-Schatz.

Auf den Spuren der Wikinger Gewinnspiel 4.50/5 2

Das Tor der Wikinger zur Welt

In der einstmals bedeutsamen Stadt an der Schlei, Haithabu, das bedeutendste Fernhandelszentrum der Wikinger enthüllen Archäologen „die letzten“ Geheimnisse der Nordmänner / Wikinger und machen erstaunliche Funde.



Dr. Sven Kalmring (Haithabu Grabungsleiter) und sein Team graben aktuell ein neues Gräberfeld aus (Flachgräberfeld) was zeitlich in der Spätphase der Besiedlung anzusetzen ist (10. – 11. Jahrhundert). Mehr als 350 Fundstücke wurden bis jetzt bei den Ausgrabungen entdeckt.

Das interessante an dieser Grabung ist, dass diese unter den Augen der Besucher stattfindet. Dafür wurde eigens ein 450 Quadratmeter großes Zelt errichtet über der Wikinger Ausgrabungsstätte, so können Besucher indirekt teilhaben an der Arbeit von Sven Kalmring und seinem Team.

Die Grabung selbst auf dem Flachgräberfeld in Haithabu soll noch bis Ende September andauern und das bedeutet, dass noch mehr als 500 Kubikmeter Boden gesiebt werden müssen so das kein Fundstück übersehen wird was uns die Lebensgewohnheiten der Wikinger näherbringt.

Das Tor der Wikinger zur Welt 4.50/5 2

Wikinger von Fregerslev

Ausgrabungsarbeiten Wikinger von Fregerslev
© vikingfregerslev.dk

Bei Skanderborg in Ostjütland, dem Ort Hørning wurden bei Ausgrabungen zwei Grabkammern gefunden die der späten Wikingerzeit zugeordnet werden.

Eine der beiden Grabkammern enthält die Überreste eines Menschen aus der Wikingerzeit (um etwa 950) der eine hochgestellte Persönlichkeit gewesen sein muß da unter anderem Pferdezaumzeugs mit reichlichen Verzierungen und Beschlägen gefunden wurde. Aktuell wird dieser Fund als „Wikinger von Fregerslev“ bezeichnet. Solche Grabbeigaben erhielten nur die mächtigsten der Wikingerzeit oder besaßen diese.

Die Archäologin Merethe Schifter Bagge geht davon aus das es sich um ein Bündnisgeschenk des Königs handelt, dem Wikingerführer Gorm der Alte, welcher in Jelling begraben liegt was etwa 70 Kilometer von dem aktuellen Fundort entfernt liegt.

In Schleswig-Holstein bzw. Langballigau und Bienebek wurden ähnliche Gegenstände gefunden was vermuten läßt das diese aus der gleichen Werkstatt stammen wie das Zaumzeugs da es sehr ähnlich gefertigt wurde. Mehr Informationen zu diesem Fund „Wikinger von Fregerslev„.

Wikinger von Fregerslev 4.50/5 2

Drunken Royals VS. Vikings

Die Wikinger waren nicht „nur“ Entdecker, Krieger, Bauern und ausgezeichnetete Seefahrer, sie liebten auch den Honigwein oder Met. Passend dazu entwickelt das Team von Drunken Royals eine RPG (Roll Playing Game) in Form eines Kartenspiels das nach aktueller Planung 150 Spielkarten enthalten wird und den Namen „Drunken Royals VS. Vikings“ trägt.


Drunken Royals VS. Vikings das Wikinger Karten Trinkspiel
© Drunken Royals / Das Design, die Zeichnungen von Drunken Royals VS. Vikings sind ausgezeichnet. Was wäre dazu also passender als ein ausschweifender und lustiger Met, Honigwein Abend mit seinen Freunden?

Exklusive und unveröffentliche Skizze, Zeichnung Wikinger Kartenspiel Drunken Royals VS. Vikings
© Drunken Royals / Ein großes Dankeschön an das Team von Drunken Royals VS. Vikings die uns dieses bis jetzt unveröffentlichte Spielkarten-Design, Zeichnung exklusiv zur Verfügung gestellt haben (keine finale Version / Design der Spielkarte).

Die Skizzen, Grafiken der Spielkarten sehen großartig aus und machen Lust auf mehr. Auf die Entwickler wartet noch viel Arbeit den jede der 150 Spielkarten wird individuell gestaltet und das bedeutet sehr viel Zeichenarbeit, die unserer Meinung nach hervorragend ist.

Worum geht es bei dem Wikinger Kartenspiel „Drunken Royals VS. Vikings„? Das Königshaus der „Drunken Royals“ ist berühmt für seine Trinkfestigkeit und verteidigt diesen Ruf nach allen Ehren wenn da nicht die Wikinger wären, die sich auf den Weg gemacht haben um das Königshaus herauszufordern. Übernehme die Rolle des Königshauses und versuche die Wikinger zu beweisen das Trinkfestigkeit, die Liebe zum Honigwein oder Met nicht nur eine Sache der Wikinger ist!

Drunken Royals VS. Vikings 4.67/5 3

Marten Petersen veröffentlicht seinen Wikinger Abenteuerroman

Marten Petersen Leif ein Wikingerabenteuer als Buch und Ebook erhältlichVor etwa einem halben Jahr haben wir einen Artikel veröffentlicht über Marten Petersen und seinen kommenden Wikinger Abenteuerroman „Leif – ein Wikingerabenteuer„.

Damals war die Verlagssuche oder die richtige Auswahl des Verlages noch ein Thema, heute nicht mehr!

Mit „Seemann Publishing“ in Renningen hat Marten Petersen den passenden Partner gefunden und umso mehr freut es uns nun schreiben zu können das sein Wikinger Abenteuerroman „Leif – ein Wikingerabenteuer“ als Buch und Ebook erhältlich sind, „Leif“ zum Leben erweckt ist und wir ihn auf seinem Abenteuer begleiten können.

Du möchtest dieses Buch gerne lesen und Leif auf seinem Weg begleiten? Dann Gewinne den Wikinger Abenteuerroman mit perönlicher Widmung von Marten Petersen!

Wie das geht? Schreibe einfach einen Kommentar zu unserem Artikel auf Facebook oder markiere ihn mit „gefällt mir“.

Alternativ kannst du uns auch gerne eine E-Mail schreiben oder nutze unser Kontaktformular.

Schreibe als Betreff „Leif – ein Wikingerabenteuer“. Die Aktion endet am 05.02.2017, dann ermitteln wir aus allen Teilnehmern einen Gewinner.

Marten Petersen veröffentlicht seinen Wikinger Abenteuerroman 4.60/5 5

For Honor Fanseite

Das neue Spiel von Ubisoft For Honor. Gewählt wird aus drei Fraktionen, den Wikinger, Ritter oder Samurei
© Ubisoft / For Honor

Das neue Spiel von Ubisoft For Honor ist ein Nahkampfspiel aus der Third-Person-View in dem Strategie und Geschwindigkeit sowie Teamspiel eine große Rolle spielt.

Gewählt wird aus drei Fraktionen, den Wikinger, Ritter oder Samurei mit denen der Spieler in Schlacht zieht. Durch ein innovatives Kampfsystem wird der Spieler ein Teil vom Kampfgeschehen.

Schnelles drücken der Tasten ist bei For Honor nicht angesagt, Fähigkeiten führen zum Erfolg. Taktische und ausbalancierte Kämpfe sowie ein vielversprechender Online Modus werden eSport und Hobby-Spieler begeistern.

Der Solo-Modus oder die Solo Kampagne wirkt noch nicht wirklich überzeugend da diese mehr Inhalt benötigt und spielerisch zu linear wirkt.



Passend zu dem neuen Spiel von Ubisoft ist eine Fanseite entstanden auf der man alles wichtige und neues zu For Honor erfährt und geballtes Hintergrundwissen findet. Wer mehr über For Honor erfahren möchte dem empfehlen wir einen Besuch auf der For Honor Fanseite behonored.de

For Honor Fanseite 4.50/5 2