Familienleben der Wikinger

Familienleben der Wikinger
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Die Wikinger aßen, schliefen, kochten und arbeiteten in dem einzigen Raum ihres Hauses. Die beiden wichtigsten Einrichtungen darin im Familienleben waren die Feuerstelle und der Webstuhl. Schränke gab es nicht.

Gebrauchsgegenstände wurden an die Wände gehängt oder in Truhen aufbewahrt, die rundherum in den Ecken standen.

Die meiste Küchenarbeit wurde innerhalb des Hauses verrichtet; nur Brot wurde manchmal außen in einem Backofen gebacken.

Ein typisches Wikingermahl bestand wahrscheinlich aus dicken Scheiben Butterbrot, gebratenem oder gekochtem Fleisch von Wildschwein, Rothirsch, Elch oder sogar Bär, dazu gab es Gemüse oder Obst.

Man trank entrahmte Milch, Buttermilch oder Molke sowie Bier und ein starkes Gebräu aus Honig, das man Met nannte. Die Wikinger liebten süße Speisen. Sie kannten keinen Zucker und verwendeten deshalb Honig.

Neben dem Kochen war das Weben die wichtigste Hausarbeit. Die Frauen spannen Wolle, webten sie zu zum Tuch und nähten daraus Kleidung, Wandbehänge oder Bezüge für die Wandbänke. Auf unserer Partner Webseite, „Das Mittelalter“ findest Du viele weitere spannende und interessante Themen über das frühe, späte Mittelalter sowie weiterführende Informationen!

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