Wikinger Götter

Wikinger Götter
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Nach dem Glauben der Wikinger wurde die Welt von Göttern beherrscht, die in dem himmlischen „Asgard” lebten. Ihr größter Gott war Odin. Weise, scharfsinnig und gefährlich flößte er jedermann Furcht ein.

Man bekam ihn nur in Schlachten und zu Zeiten der Gefahr und Not zu Gesicht.

Er galt als König der Götter, und nur diejenigen, die übernatürliche Kräfte zu besitzen glaubten, wagten ihn anzubeten. Thor (oder Donar) war ein ganz anderer Gott. Er besaß einen gewaltigen Steinhammer, den „Mjollnir”.

Er war der Gott des Windes, des Regens und der Landwirtschaft. Wenn er in seinem großen, von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel fuhr, gab es Blitz und Donner.

Trotz seiner gewaltigen Kräfte und seiner Launenhaftigkeit war Thor ein gutmütiger, fast einfältiger Gott. Der Thors-Tag, der „Donarstag”, war die Zeit für Versammlungen und große Feste.

Freya war die Göttin der Ehe und des Wachstums. Wenn die Wikinger ihre Felder bestellten, verstreuten sie Brot und schütteten Bier oder Wein auf den Boden. Sie hofften, Freya damit zu erfreuen, damit sie ihre Saaten groß und kräftig werden ließe. Die Wikinger besaßen weder Kirchen noch Tempel. Sie verehrten ihre Götter im Freien, wo ihrer Meinung nach keine Gefahr von bösen Geistern drohte.

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