Das Tor der Wikinger zur Welt

In der einstmals bedeutsamen Stadt an der Schlei, Haithabu, das bedeutendste Fernhandelszentrum der Wikinger enthüllen Archäologen „die letzten“ Geheimnisse der Nordmänner / Wikinger und machen erstaunliche Funde. Dr. Sven Kalmring (Haithabu Grabungsleiter) und sein Team graben aktuell ein neues Gräberfeld aus (Flachgräberfeld) was zeitlich in der Spätphase der Besiedlung anzusetzen ist (10. – 11. Jahrhundert). Mehr als 350 Fundstücke wurden bis jetzt bei den Ausgrabungen entdeckt.


Die Wikingerfrau aus Grab 318: Sensationsfund in Haithabu


Die Grabung auf dem Flachgräberfeld

Das interessante an dieser Grabung ist, dass diese unter den Augen der Besucher stattfindet. Dafür wurde ein 450 Quadratmeter großes Zelt errichtet über der Wikinger Ausgrabungsstätte, so können Besucher indirekt teilhaben an der Arbeit von Sven Kalmring und seinem Team.

Die Grabung auf dem Flachgräberfeld in Haithabu soll bis Ende September andauern. Das bedeutet, dass noch mehr als 500 Kubikmeter Boden gesiebt werden müssen so das kein Fundstück übersehen wird was uns die Lebensgewohnheiten der Wikinger näherbringt.


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