Jellingstil Silberbecher

Der Wikinger Jellingstil

Jellingstil Silberbecher
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Jelling (Jellingstil / Tierstil – künstlerische Epoche der Wikingerzeit), ein kleiner Ort im Zentrum Jütlands hatte für die dänischen Könige des 10. Jahrhunderts eine besondere Bedeutung – hier hielt man Hof und ließ sich begraben – insbesondere für König Gorm der hier im zehnten Jahrundert regierte.

Bei einem großen Grabhügel, in einer Grabkammer, deren Holz aus dem Jahr 958 /959 stammt wurde ein Silberbecher mit einer besonderen Ornamentik gefunden.

Die bandförmigen, kunstvoll ineinander verschlungenen Tierfiguren, der lange Schopf und das geöffente Maul im Profil sind typische Merkmale des Jellingstils.

Der Silberbecher

Man geht davon aus, dass die Grabkammer mehr “Schätze” oder Beigaben beinhaltete jedoch aber schon einmal geöffnet wurde. Das herausragendste Fundstück ist jedoch ohne Zweifel der schon eben genannte Silberbecher mit Verzierungen im Tierstil / Jellingstil. Man vermutet, dass König Gorm der Alte und seine Frau Thyra in der Grabkammer bestattet wurden. Gorm gilt als Gründer der Dynastie von Jelling. Sein Sohn und Nachfolger ist kein geringer als Harald Blauzahn.

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