Fenrir, der Fenriswolf oder Managarm

Fenriswolf Fenrir ManagarmFenrir oder der Fenriswolf wurde ebenso wie die Midgardschlange oder Weltenschlange und Hel (die „Königin des Todes“ oder Totengöttin) durch die Verbindung zwischen dem Gott Loki (einen Gott der Asen) und der Riesin Angrboda gezeugt.

In der nordischen Mythologie ist Fenrir der erste Nachkomme von Loki. Obwohl Loki der Nachkomme eines Riesen ist, wird er trotzdem zu den Göttern der Asen gezählt.

Fenrir und die Midgardschlange sowie Hel werden in der nordischen Mythologie als „die drei Unheile der Welt“ beschrieben oder als „Weltenfeinde“, denn zu Ragnarök, der Götterdämmerung werden sie gegen die Asen kämpfen.

Fenris oder Fenrisúlfr bedeutet in etwa Sumpf-Wolf oder „Sumpfbewohner“. Manchmal wird Fenrir oder der Fenriswolf auch als Managarm bezeichnet. In der Völuspâ (Die Weissagung der Seherin) finden wir Fenrir als Hwedrungssohn, einen mächtigen und großen Dämon in der Gestalt eines Wolfes.

Asgard, der Fenriswolf ein Feind und Gefahr für die Asen

Als die Asen eines Tages von ihren Taten berichteten und Geschichten austauschten, ergriff Loki wieder einmal Stolz und prahlend das Wort, und berichtete den anderen Göttern davon wie er mit Angrboda drei Nachkommen gezeugt hat. Odin erkannte jedoch in weiser Voraussicht die Gefahr, welche von den Nachkommen Lokis ausgesehen und befahl diesen zugleich, alle drei nach Asgard zu bringen, so das in Asgard entschieden wird was mit Fenrir, der Midgardschlange und Hel zu tun sei.

Noch in der gleichen Nacht ritten die Asen über Bitfröst (der Regenbogenbrücke) nach Osten und entrissen Angrboda alle drei Nachkommen, die sie mit Loki gezeugt hatte und brachten diese nach Asgard. Die Midgardschlange (Jörmungandr) warf Odin ohne zu zögern sofort in das Weltmeer bzw. den Urozean. Hel wurde nach Niflheim in die Verbannung geschickt, wo sie fortan als Totengöttin über das Reich der Toten herrschen sollte.


Gleipnir, die magische Zwergen Fessel für Fenrir

Nur das „Wolfskind“ Fenrir hingegen sollte in Asgard bleiben, so das die Asen über den Fenriswolf wachen können. Keiner der Asen traute sich jedoch dem Fenriswolf zu nähern, außer Tyr.

Zu Beginn ließen die Asen, Fenrir noch frei durch ihre Götterburg laufen, als er aber immer größer und stärker wurde, erkannten die Asen dessen Gefahr und ließen von Zwerge eine magische Fessel anfertigen (Gleipnir), welche stark genug war um den Fenriswolf zu bändigen, denn alle anderen Fesseln hielten der geballten Kraft von Fenrir nicht stand, und jedes Mal entriss sich Fenrir dieser Fesseln.

Mit einer erneuten und letzten List, denn Fenrir hatte die Asen inzwischen durchschaut, gelang es den Asen noch einmal den Ferinswolf, mit dem von den Zwergen gefertigten Gleipnir an einem Stein zu fesseln.

Dieses Mal bis zu Ragnarök, hier war der Fenriswolf nun gebunden, und erst zum Weltenbrand und dem Ende der Götterherrschaft sollte sich seine ganze Kraft entfalten und sein Kampf gegen die Asen beginnen.

Fenriswolf Gedicht

Fenris Gedicht (Original)


Der Ferinswolf in der Lokasenna (Lokis Zankreden)

In der altnordischen Mythologie wird an mehreren Stellen auf die Fesselung des Fenriswolf oder Fenrir hingewiesen wie zum Beispiel in der Lokasenna „Lokis Zankreden“, eine Erzählung in der Edda wo die Endgültige Feindschaft zwischen Loki und den Asen beschrieben wird.

Freyr im Streitgespräch mit Loki:

Den Wolf seh‘ ich liegen vor der Flussmündung, bis die Ratenden [die Götter] untergehen; so wirst du bald gefesselt werden, wenn du nicht schweigst, Unheilsschmied.


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Die drei Nornen, Skuld ihre Weissagung: Odin sein Tod durch Fenrir

In den Prophezeiungen oder Weissagungen der drei Nornen (Urd, Werdande, Skuld) wird Odin offenbart das er als Allvater zu Ragnarök (den Weltenbrand, dem Schicksal der Götter und dem Untergang von Yggdrasil) durch den Fenriswolf, den Tod findet bzw. von Fenrir getötet, verschlungen wird.

Aber auch der Fenriswolf wird bei diesem letzten Kampf getötet. Vidar, ein Sohn Odins wird Fenrir in dieser letzten Schlacht töten. Odin versucht in dem Gespräch mit den drei Nornen einen Ausweg zu finden und bittet Urd, Werdande, Skuld um Rat wie er dieses Schicksal und den Untergang der Welt abwenden kann, doch die drei Nornen bzw. Skuld flüstert zu Odin „Niemand kann sein Schicksal ändern“.


Wie kann ich das Rad des Schickals drehen, so das die Welt wird nicht untergehen? Dies fragte Odin die drei Nornen, deren Weissagung einst zur Wahrheit geworden. Niemand kann seinem Schicksal entgehen, sprach Skuld zu Odin, du wirst es verstehen. Etwas neues, schönes wird entstehen, und du der Allvater wirst es sehen. Zu Ragnarök, nicht alle Asen werden fallen und ihre Rufe werden wieder erschallen.

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