Haithabu Museum Zwangspause

Haithabu Wikinger Museum Sanierungsarbeiten 2015 wegen hartnäckigen PilzDas archäologische Wikinger-Museum Haithabu in Busdorf ist zweifellos eines der spektakulärsten Museen Schleswig-Holsteins.

Im Jahr 2015 konnte das Museum mit über 139.000 Gästen im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 5,8% verzeichnen.

Das zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen gehörende Areal beherbergt im Freilichtmuseum wiederaufgebaute Häuser und Bohlenwege und hält seinen Besuchern insgesamt etwa 12.000 Exponate vor, darunter in der Schiffshalle das berühmte restaurierte Langschiff Haithabu 1.

Pilzbefall der Balkenkonstruktion in der Schiffshalle

Die aufwendig errichtete Balkenkonstruktion der Schiffshalle, die erst 2010 erneuert wurde, ist, wie nun festgestellt wurde, von einem hartnäckigen Pilz befallen.

Dies hat zur Folge, wie Guido Wendt, Leitender Direktor und Geschäftsführer der Stiftung, mitteilte, dass kurzfristig einige der tragenden Elemente ausgetauscht werden müssen, um die Standfestigkeit des Gebäudes nicht zu gefährden.

Die Sanierungsarbeiten werden sich voraussichtlich auf 3,4 Millionen Euro belaufen und im Oktober 2016 beginnen. Besucher werden demnach während des Jahres 2017 vor verschlossenen Hallentüren stehen.

Die Außenareale bleiben zugänglich

Die Außenareale des Wikingermuseums und die Wikingerhäuser sollen den Gästen derweil weiter offen stehen. Die Exponate werden, so derzeit die Überlegungen, in diverse Container auf dem Gelände ausgelagert. Die Besucher können sich also auch zukünftig auf einen aufregenden Ausflug in die Zeit der Wikinger freuen.

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