Jomsborg Wikinger

Jomsborg Wikinger

Jomsborg Wikinger
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

In scharfem Gegensatz zu den Wikingern, die sich dem friedlichen Geschäft des Handels verschrieben hatten, standen jene Gemeinschaften oder Gruppen von Wikingern, die sich einzig und allein den Kriegskünsten widmeten.

Solche Gruppen bestanden in gewissem Sinne aus Super-Kriegern, bei denen Gewandtheit und Mut im Umgang mit den Waffen oberstes Gebot war und die sich durch strenge Treueeide einander verpflichteten. Land zu erobern, hatten sie kein Interesse.

Sie waren ausschließlich Kämpfer, und zwar außerordentlich wilde, und sie zogen dorthin in den Kampf, wo ihnen der höchste Lohn winkte.

Dazu zählte auch eine bemerkenswerte, etwas legendäre Gemeinschaft, die im zehnten Jahrhundert als Jomsborg-Wikinger oder Jomswikinger bekannt wurde.

Ihr Leben war dem Kampf geweiht

Ihr Leben war dem Kampf geweiht, und sie kümmerten sich nicht immer darum, wer ihre Gegner waren. Oft verdingten sie sich dem meistbietenden als Söldner, und so waren sie einmal die Verbündeten der Schweden, dann der Dänen und wieder einmal die der Norweger. Die Jomswiking-Saga berichtet: “Sie zogen aus und führten in verschiedenen Ländern Krieg, machten sich einen Namen und wurden für die gewaltigsten Krieger gehalten.”

Die Tollkühnheit und den Wagemut der Jomswikinger zeigt ein berühmter Vorfall: Als König Harald starb, lud sein Nachfolger Sven Gabelbart die Jomsborg-Wikinger samt ihrem Anführer Sigvaldi ein, Dänemark zu besuchen und an einem Festmahl zu Ehren des verstorbenen Königs teilzunehmen.

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