Wikinger Götter

Wikinger Götter
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Nach dem Glauben der Wikinger wurde die Welt von Göttern beherrscht, die in dem himmlischen „Asgard” lebten. Ihr höchster Gott war Odin. Weise, scharfsinnig und „gefährlich“ flößte er jedermann Ehrfurcht ein. Man bekam ihn nur in Schlachten und zu Zeiten der Gefahr und Not zu Gesicht.

Er galt als Oberhaupt der Götter, und nur diejenigen, die „übernatürliche Kräfte“ zu besitzen glaubten, wagten ihn herbeizurufen. Thor (oder Donar) war ein ganz anderer Gott. Er besaß den Hammer „Mjölnir”.

Er war der Gott des Windes, des Regens und der Landwirtschaft sowie Beschützer von Midgard. Wenn er in seinem großen, von Ziegen gezogenen Wagen über den Himmel fuhr, gab es Blitz und Donner. Er gilt als „männlichster Gott“, den die Wikinger auch um Schutz anriefen.

Trotz seiner gewaltigen Kräfte und seiner „Launenhaftigkeit“ war Thor ein gutmütiger, fast „einfältiger“ Gott. Der Thors-Tag, der „Donarstag”, war die Zeit für Versammlungen und große Feste.

Freyr war die Göttin der „Ehe“, Fruchtbarkeit und des Wachstums. Wenn die Wikinger ihre Felder bestellten, verstreuten sie Brot und schütteten Bier oder Wein (Met) auf den Boden. Sie hofften, Freyr damit zu erfreuen, damit sie ihre Saaten groß und kräftig werden ließe. Die Wikinger besaßen weder Kirchen noch Tempel, sie verehrten ihre Götter im Freien.

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