Wikingerfahrten

Wikingerfahrten

Wikingerfahrten
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Die Geschichte der Wikinger schließt sich wie ein Kreis. Ursprünglich Bauern, die Mühe hatten, dem vorwiegend steinigen Boden ihrer Heimatländer Schweden, Dänemark und Norwegen einen ausreichenden Lebensunterhalt abzuringen, entdeckten sie schon früh die Seefahrt und die Vorteile des damit verbundenen Handels mit überseeischen Ländern.

Um das Jahr 800 kam es plötzlich zu den ersten Wikingerfahrten – den Raubzügen, die sie auf die Britischen Inseln, nach Westeuropa und sogar in das Gebiet der heutigen Türkei führten.

Im Zuge der Eroberungen wurden sie wieder sesshaft und bewährten sich als Stadt- und Staatsgründer nicht nur im Norden, sondern auch in anderen kolonisierten Regionen.

Vom Bauern zum seefahrenden Plünderer

Der radikale Wandel vom Bauern zum seefahrenden Händler zum Plünderer konnte sich nur vollziehen, weil die Skandinavier im 8. Jahrhundert das Wikingerschiff entwickelt und vervollkommnet hatten, das schnelle, offene Kielboot mit Mast und breitem Rahsegel.

Mit 30 und mehr Kriegern an Bord waren die Schiffe in der Lage, die stürmische See zu überqueren und zu Überraschungsangriffen vor fremden Küsten aufzutauchen. Die Kunst des Schiffbaus verbunden mit der Kunst der Navigation gestattete es den kriegerischen Wikingern auf dem Höhepunkt ihrer Geschichte, ein Gebiet zu beherrschen, das von Irland im Westen bis zur Wolga im Osten reichte.

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