Wikingerstadt Hedeby

Wikingerstadt Hedeby

Wikingerstadt Hedeby
© Klaudia Karpińska / hrafnphotography.wordpress.com

Nicht alle Wikinger lebten in kleinen Bauernhöfen oder Dörfern. Viele wohnten in großen Städten wie Kaupang in Norwegen, Birka in Schweden und Hedeby (Haithabu) im damaligen Dänemark.

Haithabu (schwedisch Hedeby) an der Schlei war eine der wichtigsten Städte in der Wikingerzeit. Die Bewohner waren Kaufleute und Handwerker.

Einige von ihnen stellten Fibeln, Anhänger und kleine Figuren her, andere waren ausgezeichnete Glasbläser, Hornschnitzer oder Tuchmacher.

Wikingische Händler brachten ihre Waren aus Mitteleuropa, Norwegen, England, Konstantinopel und Persien auf diesen großen Markt. Hedeby war im neunten Jahrhundert ein bedeutender Handelsstützpunkt. Die Ausbreitung der Wikingerzüge spiegelte sich im Warenangebot von Hedeby.

Unterschlupf für Schiffe

Hedeby war von einem Erdwall umgeben, der so hoch und dick war, dass die Leute durch Eingänge wie Tunnel hindurchmussten. Eine starke Mauer aus Holz bildete einen See wall, dieser gewährte Schutz vor Angriffen und Unterschlupf für die Schiffe. Hedeby lag zu beiden Seiten der Schlei-Förde. Aus den dort ausgegrabenen Überresten weiß man heute ziemlich genau, wie Hedeby damals ausgesehen haben muss. Es gab wenigstens zwei mit Baumstämmen gepflasterte Hauptstraßen und Häuser aller Größen. Die Grundstücke wurden von Lattenzäunen umschlossen, besaßen meist mehrere Vorratshütten oder Werkstätten und einen eigenen Brunnen.

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